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Delfine

Delfine

Zuerst einmal etwas über die äußeren Merkmale der Delfine:

Delfine sind Säugetiere und gehören, wie die meisten vergessen, zu der Gruppe der Wale!

Größe:       ca 2-4 Meter lang 

Intelligenz: Delfine haben ein großes Gehirn, warum viele Zoologen diese zu den schlausten Tieren zählen, allerdings ist das ein sehr umstrittenes Thema.

Körperfarbe: meist zusammengesetzt aus schwarz und weiß, wobei der Bauch meist heller ist.                      

Delfine haben sowohl einen guten Gehör- als auch Geruchssinn. Allerdings hören sie durch den Mund, und nicht, wie vermutbar, durch Ohren.

Verhalten:

Delfine leben in Gruppen zusammen und an geeigneten Futterstellen kann es zu Ansammlungen von bis zu 1000 Tieren kommen.
Untereinander verständigen sie sich durch Klicklaute bzw. Pfeifen.
Delfine können starke Bindungen zu anderen Artgenossen entwickeln, was hilfreich bei Verletzungen oder Krankheit ist.

 Sehr interessant ist bei Delfinen die Schlafgewohnheit. Sie schlafen, indem sie eine ihrer zwei Gehirnhälten einschlafen lassen und die andere wach bleibt. So ist auch immer ein Auge offen und kann die Umgebung nach möglichen Gefahren abchecken.

Sie gebähren, wie alle Walarten nur ein Junges, was bis zu 6 Jahren bei der Mutter bleibt.

Ernährung:

Delfine sind schnelle Beutetiere und finden ihre Beute durch Echoortung: 


Fotografiert von Malene Thyssen

Arten:

Es gibt über 40 Delfinarten, und damit sind Delfine die meist vertretene Gruppe der Wale
.


(fotografiert von AllenMcC)
Schwarzdelfin



Commerson- Delfin


Delfine und Menschen:


Was auf den ersten Moment wie ein Abenteuer klingt, ist eigentlich dass komplette Gegenteil: nämlich das Arbeiten mit Delfinen.
Zwar sind Verhaltensuntersuchungen in freier Wildbahn von Forschern für die Tiere nicht belastend, allerdings ist, einen Delfin in einem Delfinarium zu halten, wo es in viel zu kleinen Becken schwimmen muss, einfach barbarisch.

Es gibt Videos, in denen Selbstmordversuche von Delfinen zu beobachten sind, die über die Bande springen und ruhig auf den kalten, trockenen Fliesen liegen und auf ihren um dort auf ihren Tod zu warten. 
Auch das Fangen von Delfinen in Japan ist grausam.
Wie man in dem Film "Die Bucht" von Richard O'Barry sehen kann, werden hunderte von Delfinen mit einem Netz in die Enge getrieben, um dann nach und nach getötet zu werden.

Richard O'Barry dressierte früher die Delfine der Serie "Flipper". Nach der Absetzung der Serie blieben zwei der ursprünglich fünf eingesetzten Delfine übrig und wurden verkauft. Als der erste Delfin nach kurzer Zeit an Lungenentzündung starb, war das wie ein Sinneswandel für Ric. Er versuchte sofort, Delfine aus der Gefangenschaft zu befreien, und befand sich schnell im Gefängis. 
Er suchte den zweiten Delfin auf und dieser starb in seinen Armen. Laut Angaben von Ric war es ein Freitod (=Selbstmord).
Ric ist noch heute unterwegs, um gefangene Delfine zu befreien, und hat bisher zwei Bücher über die leidenden Tiere geschrieben.



Richard O'Barry